Franchisepartner im Interview

Ich liebe individuelle Kundenbetreuung und dieses freie, eigenständige Arbeiten mit Menschen.

Cathleen Finke, Franchisepartnerin seit Januar 2016

Wie bist Du auf das System global office aufmerksam geworden?

„Ich habe den Kontakt gesucht – in Form einer Initiativbewerbung. Doch mein Profil versprach scheinbar passendere Eigenschaften für die Franchise-Partnerschaft am Standort Koblenz/Montabaur. So infizierten Erik Krömer und sein Team erst mich und dann auch meinen Mann Derek mit der Idee, ein Unternehmen zu gründen.

Heute sind wir mit der Finke & Finke oHG in Montabaur selbstständig. Derek leitet unsere Marketing-Agentur und ich konzentriere mich auf global office.“

Da sind wir ja gleich im Thema – was sind Deine Erfolgsfaktoren?

„Ganz viel Herz. Und Freiheitsliebe. Ich liebe individuelle Kundenbetreuung und dieses freie, eigenständige Arbeiten mit Menschen. Strategie ist dagegen nicht so mein Ding, daher fühle ich mich in einem bewährten Franchise-Konzept sehr wohl. Ich bin eine extrem gute Netzwerkerin, und das zählt bei global office. Das Schönste ist, wenn wir uns samstags mit Kunden zum Essen verabreden, weil wir uns auch privat gut verstehen.“

Was motiviert Dich?

„Es treibt mich an, Kunden zufrieden zu stellen. Es ist super spannend, zu Beginn einer Kooperation erste Auswertungen zu ziehen. Das ist die Grundlage dafür, dass meine Kunden für ihre Kunden erreichbar werden oder bleiben und ihren wirtschaftlichen Erfolg sichern. Meine Kunden und ich sind fast alle per Du. Und wenn es mal einen Kritikpunkt gibt, sagen die Kunden – Du, Cathleen, es liegt ja nicht an Dir persönlich, lass uns das hier aufklären und dann schauen wir wieder gemeinsam nach vorn!

Genau diese Art von ehrlicher, partnerschaftlicher Beziehung ist für mich Antrieb pur. Außerdem finde ich es toll, durch die zeitliche Flexibilität meinen Tagesablauf idealer aufzuteilen. So kann ich Beruf – besser gesagt meine Berufung – Familie und Freizeit gut kombinieren. Natürlich arbeite ich in der aktuellen Aufbauphase sehr viel, das mache ich auch sehr gerne – genau wie mein Mann. Und zum Ausgleich habe ich meinen Garten und ganz viel Natur um mich. Ich gehe auch sehr gerne wandern.“

Wie zufrieden bist Du mit der Unterstützung durch die Franchise-Zentrale?

„Die Mitarbeiter der Systemzentrale geben einfach alles. Ich schätze den großen persönlichen Einsatz und die Professionalität. Die Kolleginnen und Kollegen stehen immer hinter mir, auch bei aufwendigeren Projekten. Ich finde es klasse, dass ich mich auf die Systemzentrale verlassen kann und das überträgt sich auf meine Kunden.“

Wie sieht eine normale Woche bei Dir aus?

„Ich plane dienstags, mittwochs und donnerstags Termine ein, entweder bei den Kunden vor Ort oder Netzwerktreffen – z. B. BNI, Wirtschaftsjunioren, IHK, Marketingclub. Montag und Freitag halte ich frei für Büroarbeit und kurzfristige Termine – so habe ich auch spontan Zeit für eine Beratung.“

Wie hast Du Deine Selbstständigkeit finanziert?

„Für die Unternehmensgründung haben wir Eigenkapital sowie Fremdmittel aufgebracht. Letztere bestehen aus Krediten der Nassauischen Sparkasse und Fördermitteln der KfW. Natürlich halten wir jetzt am Anfang den Ball flach – auch finanziell gesehen – z. B. begrenzen wir unsere eigene Vergütung und verzichten auf Urlaub.

Für unsere 19-jährige Tochter und unseren 17-jährigen Sohn ist das kein Problem. Sie jobben neben dem Gymnasium, um sich teurere Träume in dieser Phase auch selbst zu finanzieren. Während ein Teil der Verwandtschaft bei unserem gemeinsamen Start ins Unternehmerleben förmlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hat, standen die Kinder von Anfang an hinter unserer Idee. Fakt ist: Es gibt auch in der Festanstellung schon lange keine Jobgarantien mehr!“

Kooperierst Du auch mit anderen Franchise-Partnern?

„global-office-Partner überlassen mir die Kundenbetreuung von gemeinsam gewonnen Kunden z. B. Torsten Röcher und Christoph Raabe. Michael Grygo und ich haben sogar den 2. Platz im Ideenwettbewerb des Landkreises Ahrweiler gewonnen – dies gehört neben der jährlichen global office ERFA Tagung zu meinen besten Erinnerungen. Ich würde mich immer wieder für ein Kooperationssystem entscheiden, in dem wirklich und fair zusammengearbeitet wird.“

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